Mediale Repräsentationen finden prinzipiell immer statt, wenn Medien Themen darstellen - also eigentlich immer. Das beruht auf der Weise, wie Zeichen verwendet werden, dabei vor allem auf der Veränderung von Zeichenbedeutung in und aufgrund von Zeichengebrauch (Semiosis).
Dabei interessiert mich die Verwendung von Zeichen zum Ausdruck kultureller Identität, was an verschiedenen Zeichen untersucht werden kann, derzeit beschäftige ich mich verstärkt mit walisischen Lovespoons und mit Clustnodau, also einem System von Ohrmarkierungen für freilaufende Schafe, das mit Hilfe einfacher Muster deren Zugehörigkeit zu einzelnen Farmen in Nordwales kommuniziert.

Vorstellungen von "Countryside", Landschaft, Landleben und deren mediale Darstellung.
Hauptaugenmerk liegt auf kulturellen Vorstellungen und Werten zu diesem Themenbereich und deren Kodierung in den Bildmedien: Untersucht wird, wie "Landschaft" in den einzelnen Medien entsteht und welche Bedeutungen sie dabei trägt.

Puppentheater-Projekt: Character Design für Puppen und Puppentheateraufführungen. Verschiedene Puppenformen und Anwendungen, dieser Link führt zu einem kurzen Beispiel.

Religionen und deren Darstellung in den Medien. Bezüge auf Religionen bieten sich zur Positionierung in sozialen und kulturellen Diskussionen an. Sie sind einer der einfachsten Grundbausteine von Stereotypen, über die soziale Inklusion und Exklusion argumentiert werden. Dabei werden Religionen nicht nur instrumentalisiert, sondern auch inhaltlich reduziert und ausgelegt. Lecture on "Defenders of Faith - Multi-Faith-Confessions between Political Tool and Religious Inclusion" at the Annual Conference of the German Association for the Study of British Cultures, Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg

Gewalt und Gewaltpräsentation: Darstellung und Vermittlung in den Massenmedien. Die narrativen und sozialen Kontexte der entsprechend verwendeten Stereotypen und Funktionen erlaubt Rückschlüsse auf redaktionelle Kontexte, die die Thematisierung von Gewaltprävention erleichtern oder behindern.

Risikokommunikation - Ästhetische Repräsentationen von Gefahr und Risiko. Forschungsprojekt mit Immanuel Chi, Pforzheim, zur Gestaltung von Gefahren- und Risikohinweisen, Unfallprävention usw.

"Hiraeth? Lovespoons and their cultural qualities - on becoming a symbol of Welshness" (by Christopher Watkins and me. Paper presented at Cultural Politics of Memory Conference, Cardiff, 2014). (forthcoming)

"Landschaftsabbildungen – Landschaftskonstruktionen in Landkarten und Fotografien" in: Barbara von der Lühe, Jakob Dittmar, Frieder Bronner (Hrsg.): Grenzgänge zwischen Literatur und Medien: Festschrift für Friedrich Knilli. Baden-Baden: media consult buscher, 2013; 340-365.

"Die Verklärung der Montanindustrie: Mythisierung und Denkmalpflege." In: Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher, Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur (Hrsg.): Forum Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, 2/2009.

"The end of state-control over the brand-image of the nation: Hero-culture and tourism" (by Chrysanthos Vlamis and me; published in Greek). In: Alex Deffner and Nicholas Karachalis (eds.): Marketing and Branding Places: international research and Greek reality. Volos: Thessaly University Press, 2012.

"Erzählungen aus der Fremde - Landnahme durch Abbildung der See in Text und Bild." In: Schwender, Clemens (Hrsg.): Robinson in Weißenfels. Eine Publikation anlässlich der gleichnamigen Ausstellung. Weißenfels 2004; 87-104.

"Gewaltprävention und Massenmedien." In: Landeskommission Berlin gegen Gewalt (Hrsg.): Berliner Forum Gewaltprävention Nr. 21. Dokumentation des 5. Berliner Präventionstages am 3.11.2004. Prävention braucht Öffentlichkeit; 53-56.